
Strände · Platges
Strände in Alghero
Riviera del Corallo · 40,56° N 8,32° O
Alghero blickt nach Westen auf eine Küste aus weißem Sand, Kalksteinbuchten und pinienbestandenen Dünen. Die Stadtstrände beginnen dort, wo die Promenade endet; die wilderen reihen sich nordwärts entlang der Korallenriviera, und das Meer bleibt warm, lange nachdem die Saison vorbei ist.
Foto Efrem Efre / Pexels
Das Meer heute
Klar
- Luft
- 26°
- Wasser
- 27,3°
- Wind · Tramontana (N)
- 2 kn
- Wellen
- 0,2 m
Messwerte für die Bucht von Alghero, alle 30 Minuten aktualisiert. Der Pfeil zeigt, wohin der Wind weht, und die Linie darüber trägt die heutige Wellenhöhe. Wind in Knoten · 1 kn ≈ 1,85 km/h. Daten: Open-Meteo
Neun Strände · 45 km Küste
Wo man baden kann
Neun Strände an der Korallenriviera, vom Sand am Ende der Promenade bis zur türkisen Lagune von La Pelosa, eine Stunde die Küste hinauf.
- In der Stadt · Lungomare Barcellona

Spiaggia di San Giovanni
Der Stadtstrand
Algheros Strand beginnt dort, wo der Yachthafen endet, und zieht sich rund drei Kilometer nach Norden. Strandbäder auf dem Sand, dahinter eine Palmenpromenade, am Horizont die Altstadt.
Gut für
- Zehn Minuten zu Fuß von der Altstadt
- Flaches Wasser und weicher Sand
- Liegen, Bars, Duschen und Radweg
Zu bedenken
- Der vollste Sand im Juli und August
- Ein Stadtstrand, kein wilder
Mehr über diesen Strand
Der Sand beginnt gleich hinter dem Yachthafen und läuft rund 3 km nach Norden: zuerst als Spiaggia di San Giovanni, dann in die Dünen und den Pinienwald von Maria Pia und weiter Richtung Fertilia. Dahinter führt der Lungomare Barcellona als Palmenpromenade mit Radweg zurück zu den Mauern, der Strand ist also zugleich die abendliche Flaniermeile der Stadt. Der Grund fällt sanft ab, im Westen schließt Capo Caccia den Blick.
- Sand
- Hell und fein, rund 3 km lang
- Wasser
- Flach, sanft abfallend, meist ruhig
- Anfahrt
- Zu Fuß oder mit dem Rad aus der Altstadt, 10–20 Min.
- ≈ 4 km · AlgheroEtwas weiter vom Zentrum

Spiaggia di Maria Pia
Dünen und Pinienschatten
Ein langes Band aus feinem weißem Sand mit Dünen und einem gepflanzten Pinienwald dahinter — der nächste Abschnitt nördlich des Stadtstrands. Flaches Wasser, Platz zum Ausbreiten und Schatten, wenn der Nachmittag heiß wird.
Gut für
- Schatten im Pinienwald
- Flaches Wasser und weicher Sand für Familien
- Bars, Liegen und Parkplatz
Zu bedenken
- Ein paar Kilometer draußen — Bus, Rad oder Auto
- Im Hochsommer voll
Mehr über diesen Strand
Maria Pia setzt dort an, wo der Stadtstrand endet, und hier weitet sich der Sand zu niedrigen Dünen, gehalten von Wacholder und einem zum Schutz gepflanzten Pinienstreifen. In den Dünen wächst die Strandlilie (Pancratium maritimum), die bis in den Spätsommer weiß blüht — sie übersteht die Saison nur dort, wo man auf den markierten Wegen bleibt. Das Wasser bleibt weit draußen flach, und die Pinien machen diesen Abschnitt um zwei Uhr nachmittags zum kühlsten.
- Sand
- Fein und weiß, Dünen dahinter
- Wasser
- Flach, fällt sanft ab
- Anfahrt
- ≈ 4 km nördlich — Bus, Rad oder Auto
- ≈ 1 km · Lungomare Valencia

Spiaggia di Las Tronas
Die Bucht unter der Villa
Ein kurzer Bogen aus Sand und flachem Fels unter den Türmchen der Villa Las Tronas, einen Spaziergang südlich der Mauern über den Lungomare Valencia. Klein, geschützt, am Ufer flach.
Gut für
- Zehn Minuten zu Fuß von der Altstadt
- Klares, flaches Wasser zwischen den Felsen
- Bars, Liegen und Tauchen direkt daneben
Zu bedenken
- Klein — an einem Sommernachmittag voll
- Mehr Fels als Sand; wenig Parkraum
Mehr über diesen Strand
Der Strand hat seinen Namen von zwei zylindrischen Felsen in Thronform, und die Landzunge teilt ihn in zwei Hälften: die sandige Seite und eine zweite Bucht aus überwiegend flachem Fels plus einer Betonplattform, die für mehr Platz sorgen sollte. Die Villa mit den Zinnen darüber entstand um 1880 auf den Resten eines Wachturms, war bis in die 1940er-Jahre Sommersitz von Viktor Emanuel III. und Königin Elena und ist seit 1961 ein Hotel. Sandstreifen, Felsplatten und Wasser, das zwischen Grün und Blau wechselt.
- Sand
- Sandstreifen zwischen flachen Felsen
- Wasser
- Am Ufer flach, grün bis blau
- Anfahrt
- ≈ 1 km südlich über den Lungomare Valencia
- ≈ 9 km · Fertilia

Spiaggia di Punta Negra
Eine Bucht hinter Fertilia
Eine kleine Bucht an der Landzunge Punta Negra, gleich hinter Fertilia: heller Sand zwischen Kalksteinplatten, klares flaches Wasser, dahinter Pinien und Macchia.
Gut für
- Klares, flaches Wasser in geschützter Bucht
- Felsplatten zum Reinspringen
- Ruhiger als die langen Sandstrände
Zu bedenken
- Klein — eine Bucht, kein Kilometer Sand
- Auto ist besser; kaum Service
Mehr über diesen Strand
Punta Negra liegt auf der Landzunge zwischen Fertilia und Le Bombarde, wo die Küste in niedrige Kalksteinplatten bricht und der Sand in Streifen kommt statt in Kilometern. In der Bucht ist das Wasser flach und ungewöhnlich klar — gut für eine Runde mit Maske — und der Fels an beiden Seiten übernimmt den Schutz, den weiter nördlich die Dünen leisten. Es ist die nächstgelegene Bademöglichkeit von Fertilia aus, dessen Straßenraster aus den 1930er-Jahren zwei Kilometer zurückliegt.
- Sand
- Helle Sandstreifen zwischen Fels
- Wasser
- Klar und flach innerhalb der Bucht
- Anfahrt
- ≈ 9 km — Auto; direkt hinter Fertilia
LinksKarteSardegnaTurismo
- ≈ 10 km

Spiaggia delle Bombarde
Ein Kilometer offener Sand
Fast ein Kilometer feiner, heller Sand mit einem Stich ins Ocker, an beiden Enden von rötlichem Fels begrenzt, dahinter Pinien und Eukalyptus im Park von Porto Conte.
Gut für
- Platz für alle — der längste Sand hier draußen
- Strandbäder, Bar, Restaurant und Parkplatz
- Tauchen und Windsurfen
Zu bedenken
- Der Grund fällt schon wenige Meter vom Ufer ab
- Im August voll; zehn Kilometer von der Stadt
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Le Bombarde zieht sich fast einen Kilometer hin, zehn Kilometer nördlich der Altstadt und drei von Fertilia, an beiden Enden von rötlichem Fels begrenzt, dahinter ein Wald aus Seekiefern, Eukalyptus und Macchia — alles im Regionalpark Porto Conte. Es ist der einzige Strand dieser Liste, an dem der Grund schon wenige Meter vom Ufer abfällt: Hier schwimmt man tief, nicht flach. Für sichere Schwimmer kein Problem, vor dem ersten Sprung der Kinder aber gut zu wissen. Strandbäder, ein Campingplatz, eine Bar und ein Restaurant liegen im Norden, und der Nuraghe Palmavera ist zwei Autominuten entfernt.
- Sand
- Fein und hell mit Ocker-Stich, ~1 km
- Wasser
- Wird wenige Meter draußen schnell tief
- Anfahrt
- ≈ 10 km — Auto oder Sommerbus
- ≈ 13 km

Spiaggia del Lazzaretto
Eine Reihe türkiser Buchten
Ein paar kleine Buchten mit klarem, ruhigem Wasser, direkt neben dem beliebten Le Bombarde. Geschützt und flach — gut zum Schnorcheln.
Gut für
- Klares, ruhiges, flaches Wasser
- Geschützte Buchten und schöne Kulisse
- Busverbindung im Sommer
Zu bedenken
- Klein — in der Hochsaison schnell voll
- Kostenpflichtige Parkplätze, begrenzter Raum
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Die Buchten des Lazzaretto liegen direkt hinter Fertilia, neben dem größeren Le Bombarde, unter der flachen Landzunge mit dem alten Quarantänehaus, das dem Strand den Namen gibt. Felsplatten zu beiden Seiten und klares, flaches Wasser machen daraus das beste Schnorchelrevier in kurzer Fahrdistanz zur Stadt. Der Haken ist die Größe: im August ist der Parkplatz am Vormittag voll und die Buchten sind Schulter an Schulter belegt.
- Sand
- Kleine Buchten, heller grober Sand
- Wasser
- Klar, ruhig, flach — gut zum Schnorcheln
- Anfahrt
- ≈ 13 km — Auto oder Sommerbus
- ≈ 14 km · Porto Conte

Spiaggia di Mugoni
Die geschützte Bucht
Ein langer Sandbogen an der ruhigen Bucht von Porto Conte, von Pinienwäldern gesäumt — mit dem am besten geschützten Wasser der ganzen Küste.
Gut für
- Sehr ruhiges, geschütztes Wasser
- Platz entlang der ganzen Bucht
- Kinder, Stand-up-Paddling und Segeln
Zu bedenken
- Auf der anderen Seite der Bucht — mit Auto einfacher
- Weniger Service als an den Stadtstränden
Mehr über diesen Strand
Mugoni zeichnet die Innenseite von Porto Conte nach, jener Bucht, die die Römer Portus Nympharum nannten. Es ist der einzige Strand dieser Küste, dessen Schutzlage belegt und nicht vermutet ist: Wenn der Maestrale aus Nordwesten weht und die offene Küste rau wird, bleibt das Wasser hier flach. Hinter dem Sand stehen Pinien, an der Bucht arbeiten Segel- und Paddelschulen, und das Ganze liegt im Regionalpark Porto Conte.
- Sand
- Hell und fein, ein einziger langer Bogen
- Wasser
- Glatt, geschützt vor dem Maestrale
- Anfahrt
- ≈ 14 km um die Bucht — Auto
- ≈ 15 km

Spiaggia di Porto Ferro
Der wilde
Ein breiter, offener Strand aus goldrotem Sand zwischen zwei alten Wachtürmen, Wind und Dünung ausgesetzt. Der Liebling der Surfer.
Gut für
- Spektakuläre, wenig überlaufene Kulisse
- Rotgoldener Sand und lange Sonnenuntergänge
- Wellen zum Surfen und Windsurfen
Zu bedenken
- Wind und Wellen — nicht immer ruhig zum Schwimmen
- Kaum Infrastruktur; ohne Auto schwierig
Mehr über diesen Strand
Porto Ferro ist ein breiter, offener Strand aus goldrotem Sand zwischen zwei alten Wachtürmen, mit Dünen und Pinienwald dahinter und fast ohne Bebauung. Er zeigt nach Westen, direkt in die Dünung — deshalb kommen Surfer und Windsurfer hierher, und deshalb ist Schwimmen hier etwas anderes als in den geschützten Buchten. Es gibt keine Promenade und wenig Schatten, dafür läuft der Sonnenuntergang über die ganze Länge des Sandes.
- Sand
- Rotgolden, grob, sehr breit
- Wasser
- Offen zur Dünung — Wellen und Strömung
- Anfahrt
- ≈ 15 km — Auto, dann zu Fuß über die Dünen
LinksKarteSardegnaTurismo
- ≈ 45 km · ~1 Std.Tagesausflug — vorher planen

La Pelosa
Die flache Lagune von Stintino
Oft als schönster Strand Sardiniens bezeichnet: puderweißer Sand und flaches, glasklares Wasser unter einem Turm aus dem 16. Jahrhundert. Die Fahrt lohnt sich — mit ein paar Auflagen.
Gut für
- Außergewöhnlich klares, flaches Wasser
- Der berühmte Blick auf Turm und Insel
- Puderfeiner weißer Sand
Zu bedenken
- Rund eine Stunde Autofahrt von Alghero
- Im Sommer ist der Zugang begrenzt und kostenpflichtig — vorher buchen (≈ 3,50 €, 8–18 Uhr, 15. Mai – 15. Okt.)
- Teure Parkplätze und großer Andrang
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La Pelosa liegt an der Nordwestspitze Sardiniens, eine Stunde die Küste hinauf, und das flache Wasser, das sie berühmt gemacht hat, ist auch der Grund für die heutige Rationierung: 1.500 Personen pro Tag vom 15. Mai bis 15. Oktober, 3,50 € pro Person, nur mit Voranmeldung, Matte unter dem Handtuch Pflicht und Fußspülung am Ausgang — alles, damit der Strand nicht Korn für Korn verschwindet. Der Turm auf der Insel ist spanisch und wurde bereits in einem Dokument von 1578 als reparaturbedürftig geführt.
- Sand
- Weiß und puderfein
- Wasser
- Weit draußen knietief, glasklar
- Anfahrt
- ≈ 45 km · ~1 Std. mit dem Auto; Zugang vorher buchen
LinksKartespiaggialapelosa.itSardegnaTurismoLive-Kamera · SkylineWebcams
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